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14. September 2017

3 Empfehlungen für Facility-Management-Dienstleister

Das Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) hat vor Kurzem in Zusammenarbeit mit der International Facility Management Association (IFMA) einen Bericht mit dem Titel „Raising the Bar: From Operational Excellence to Strategic Impact in FM“ (Die Messlatte höher legen: von operativer Exzellenz zur strategischen Auswirkung im FM) veröffentlicht. Laut dem Bericht ist „der Begriff ,Facility Management‘ nach wie vor äußerst kompliziert. Der wahrgenommene Schwerpunkt auf der physischen Umgebung lenkt von seinen Auswirkungen auf die wichtigste Unternehmensressource ab: die Menschen, die den Arbeitsplatz nutzen, um dem Unternehmen einen Mehrwert zu verschaffen.“

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Im Weiteren wird betont, dass „die Dinge richtig zu machen“ und „die richtigen Dinge zu machen“, beides strategische Geschäftsentscheidungen für Anbieter von Facility-Management-Services sind, die Zeit und Aufmerksamkeit erfordern. Wie einer meiner Kollegen in einem Artikel im FMJ schrieb, ist das Aufzeigen der Bedeutung des Facility Managements sowohl für Immobilien- und Facility-Manager als auch für Dienstleister zu einer wichtigen Aufgabe geworden.

Während der RICS-Bericht eine Vielzahl von Informationen enthält, die spezifisch für Gebäudenutzer gelten, schließt er mit einigen Empfehlungen, die speziell an Facility-Management-Dienstleister gerichtet sind:

1. Unterstützen Sie Initiativen, die FM zu einer Karriereoption machen

Dass Facility-Management-Experten rar werden und der „war for talents“ in diesem Bereich besonders hart ist, ist bekannt, dennoch war ich schockiert über die dramatischen Zahlen, die in dem Bericht genannt werden. Bei den professionellen Mitgliedern des RICS, die im Facility Management tätig sind, sind mehr über 70 als unter 30 Jahre alt. IFMA berichtete über ähnliche Zahlen, wobei das Durchschnittsalter der Mitglieder über 50 lag.

Diese Alterslücke schafft eine noch größere Wissenslücke, die die Art und Weise verändern wird, in der Dienstleister neue Mitarbeiter an Bord holen und ausbilden. Aber es unterstreicht auch die Notwendigkeit, FM als Karriereoption zu fördern, um die nächste Generation von Mitarbeitern auszubilden.

2. Nutzen Sie neue Technologien

Es ist notwendig, Technologien breitgefächerter und schneller als in der Vergangenheit einzusetzen. Da das Internet der Dinge im Leben der Konsumenten alltäglich wird, wird dies auch am Arbeitsplatz erwartet. Intelligente Assets mit Self-Reporting-Funktion, die eine Just-in-Time-Wartung ermöglichen, werden neue Kunden beeinflussen, die 100-prozentige Betriebszeiten erwarten. Und die Fähigkeit, fast alles über das Telefon zu erledigen, wird die Erwartungen dahingehend verändern, wie lange ein Projekt dauern sollte.

Neue Technologien bereits heute zu nutzen – und sicherstellen, dass Sie über eine stabile Software-Plattform verfügen, um Ihre Geschäftsabläufe zu verwalten – verhindert, dass Dienstleister hinter ihren Konkurrenten zurückfallen, die mit diesen Entwicklungen Schritt halten.

3. Entwickeln Sie Daten und Metriken, um Leistung und Ergebnisse zu messen

Der RICS-Bericht erwähnt ausdrücklich die Erstellung von „Dashboards“ und die Konzentration auf Metriken, die die Entscheidungsfindung im Facility Management auf strategischer, taktischer und operativer Ebene unterstützen. Planon hat längst die Notwendigkeit transparenter Leistungsniveaus erkannt, weshalb wichtige Kennzahlen und Leistungsindikatoren ganz leicht über die Dashboards in unserem Kundenportal eingesehen werden können.

Der Bericht gibt einige weitere Empfehlungen, sowohl für Dienstleister als auch für unternehmensinterne Facility Manager. Lesen Sie hier die Zusammenfassung

Marc Wetzelaer
Director Services Providers