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04. Juni 2015

Das Paradox der Kostensenkung in einer teuren Stadt

Asien verlor kürzlich einen großen Staatsmann: Lee Kuan Yew. In Singapur wurde eine siebentägige Staatstrauer angeordnet. Das, was Lee Kuan Yew in den vergangenen fünfzig Jahren erreicht hat, beeindruckt mich sehr. Er machte den kleinen Stadtstaat zu dem, was er heute ist. Singapur hat im Laufe der Jahre viel erreicht:

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  1. Bester Flughafen der Welt
  2. Drittgrößter Seehafen der Welt
  3. Fünftreichstes Land der Welt

Allerdings hat Singapur auch auf einigen weniger rühmlichen Listen die Nase vorn:

  1. Emotionsloseste Gesellschaft der Welt
  2. Pessimistischste Bevölkerung der Welt
  3. Teuerste Stadt der Welt

Singapur wurde zur teuersten Stadt der Welt ausgerufen, und das sogar schon zwei Mal! Allein das ist schon ein Rekord. In diesen Ranglisten fallen mir zwei Dinge auf, die offenbar paradox sind: Singapur ist eine teure Stadt mit unaufhörlich steigenden Immobilienpreisen, zahlt einem Teil der Erwerbsbevölkerung aber niedrige Löhne.

Singapur ist eine teure Stadt, zahlt aber einem Teil der Erwerbsbevölkerung niedrige Löhne

Infolge der hohen Lebenshaltungskosten stehen die Löhne in jeder Branche unter Druck. Schon seit Jahren verteidigt die Regierung vehement ihren Standpunkt, dass die Höhe der Gehälter von den Marktmechanismen bestimmt werden müsse. Das führte zu einer Senkung der Löhne, einem hohen Durchschnittsalter der Erwerbsbevölkerung und zu Service Providern, die Ihre Dienstleistungen notgedrungen zu niedrigen Preisen anbieten und infolgedessen auch ihre Mitarbeiter schlecht entlohnen.

Allerdings erhielten die Geringverdiener unerwartet Beistand von der Regierung, als diese 2014 beschloss, einen Mindestlohn für Reinigungskräfte einzuführen. Plötzlich interessierten sich die Dienstleister dafür, wie sich die Produktivität ihrer Mitarbeiter erhöhen ließe. Und die Immobilienbesitzer untersuchten die Möglichkeiten, die Nutzungsdauer ihrer Gebäude zu verlängern. Genau hier können IWMS- und CAFM-Lösungen eine Rolle spielen, da solche Systeme zur Erhöhung der Produktivität und zur Senkung der Kosten des Immobilien- und Facility Managements beitragen.

Immobilienkosten steigen unaufhörlich an

Es gibt noch keine Anzeichen für eine Abkühlung des asiatischen Büromarktes, obwohl die tatsächliche Auslastung der Arbeitsplätze und Konferenzräume ausgesprochen niedrig ist.

Das zwingt Organisationen dazu, über Lösungen nachzudenken, wie die Rendite solch teurer Flächen verbessert werden kann. Ich bin oft angenehm überrascht von der Begeisterung der Kunden, wenn sie erfahren, wie Agile Workplace Management ihnen dabei helfen kann, die Immobilienkosten pro Mitarbeiter zu senken.

Schluss

Als einer der ersten Mitarbeiter von Planon Asien erlebe ich diese Marktveränderungen aus nächster Nähe mit, und ich empfinde es als etwas Besonderes, Teil dieser Entwicklung zu sein. Ich helfe Kunden gern dabei, ihre Immobilienkosten in diesem teuren Markt zu senken.

Setzen Sie sich einfach mit mir in Verbindung, wenn Sie mit mir sprechen möchten, oder hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar.

Alex Lim
General Manager Planon Asia