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21. April 2016

Die Cloud, eine technische Modeerscheinung?

Die Cloud ist inzwischen in aller Munde. Bis vor kurzem hielt ich sie noch für eine technische Modeerscheinung. Wie vor ein paar Jahren, als plötzlich alles „webbasiert“ sein musste. Mir war nicht ganz klar, was eigentlich die Vorteile dieser Cloud sein sollten.

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Bei Planon machen wir natürlich von unserer eigenen Software Gebrauch, und ich bin für die funktionelle Verwaltung der Planon Implementierung zuständig. Ich höre immer wieder, dass mit der Cloud eine Menge Probleme der Vergangenheit angehören würden, aber eigentlich hatte ich auch ohne Cloud überhaupt keine! Für die technische Verwaltung unserer eigenen Planon Lösung sorgen – ebenso wie bei vielen unserer Kunden – die schnellen Jungs von PTMS (Planon Technical Managed Services). Ob es um die Installation eines neuen Service-Packs oder die Kopie der Produktionsdatenbank in eine Testumgebung geht: bei ihnen ist alles in besten Händen. Wozu sollte ich also eine Cloud brauchen?

Ich werde hier natürlich nicht in aller Öffentlichkeit beichten, dass ich mich geirrt habe, allerdings habe ich schon meine Meinung geändert (die über 40-Jährigen werden wissen, dass das eine freie Übersetzung des schönsten Satzes ist, den Billy Joel jemals geschrieben hat). Planon in der Cloud enthält nämlich ein Gadget, und das hat mein Arbeitsleben grundlegend verändert. Es macht meine Arbeit einfacher, aber zugleich auch einsamer. Die Jungs von PTMS brauche ich jetzt nämlich nicht mehr.

Da ich Listen liebe, habe ich eine Top-3 meiner Lieblings-Gadget-Funktionalitäten erstellt. In der Cloud sind sie mit ein paar Klicks alle in Reichweite.

1. Ich kann selbst ein neues Suite-Release oder ein Service-Pack installieren. In einer Test-, Akzeptanz- oder Produktionsumgebung, ganz wie ich es will.

2. Ebenso kann ich meine vollständige Produktionsumgebung in eine Test- oder Akzeptanzumgebung übertragen. Einschließlich Datenbank, Service-Pack und aller verbundenen Dateien (gesicherte Dokumente, HTML-Bons usw.)

3. Alle Logfiles können von diesem Gadget aus abgerufen werden. Da sie nun in einer übersichtlichen Liste zusammengefasst sind, ist es nicht mehr nötig sich zu merken, welches Log wo gespeichert ist.

Das bietet ungeahnte Möglichkeiten! Was Upgrades betrifft, bin ich vollständig unabhängig geworden, auch von den schnellen Jungs von PTMS. Kurz einmal etwas mit dem neuesten Service-Pack testen? Dann upgrade ich einfach die Testumgebung, und wenn ich fertig bin, spiele ich mit einem Tastendruck wieder eine Kopie der Produktionsumgebung auf. Wenn ich ein neues Business-Objekt einrichte, mache ich eigentlich nie von Konfigurationstransfers Gebrauch (eine Gewohnheit aus der Zeit, als es diese Funktion noch nicht gab), sondern ich orientiere mich an der Produktion. Mit dem Cloud-Gadget ist es ganz einfach, eine komplette Datenbank in der neuen Struktur in eine Testumgebung zu übertragen, um sie dort zu erproben.

Und so könnte ich noch viel mehr Vorteile nennen, denn ebenso wie die Dame in Billy Joels Song habe ich mich nicht geirrt – sondern nur meine Meinung geändert.

Tania Somsen
Release Manager