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12. April 2018

Die Romantik der Instandhaltung

"Die Romantik der Instandhaltung ist, dass sie keine hat. Ihre Freuden sind leise. Es gibt eine gewisse Berufung im stetigen Bemühen um ein Schiff, einen Garten oder ein Gebäude. Man nimmt physisch an einem tiefen, langen Leben teil." - Aus dem Buch "How Buildings Learn" von Stewart Brand.

FAQ - 8 häufig gestellte Fragen zur Digitalisierung von Instandhaltungsprozessen und wie Planon Mobile Field Services das unterstützen kann

In dieser FAQ-Broschüre beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Digitalisierung von Asset- und Maintenance-ManagementProzessen und wie Planon Mobile Field Services dies unterstützen kann.

FAQ anfordern

Ich war schon immer fasziniert von den Arbeiten, die für die langfristige Instandhaltung von Gebäuden erforderlich sind. Einer der Gründe, warum ich zu Planon kam, ist, dass das Unternehmen seine Wurzeln in diesem wichtigen Bereich des Facility Managements hat und weiterhin tiefgreifende funktionale Anwendungen dafür entwickelte. Alles begann mit der Ära des Computer Aided Facility Managements (CAFM), in der Computerized Maintenance Management Systeme (CMMS) mit Fächen- und Immobilienmaganement integriert wurden. Dann entwickelte Planon sich zu einem der Hauptakteure im Bereich der Implementierung von Integrated Workplace Management Systemen (IWMS) mittlere und große Organisationen.

Instandhaltung "sexy" machen

Die Instandhaltung wurde noch wichtiger, als die Megatrends Mobilität, Cloud Computing, Social Media und Big Data / Analytics die manchmal selbstgefälligen Technologieunternehmen dazu brachten, neue Anwendungen zu entwickeln. Inzwischen gibt es sehr fortschrittliche mobile Funktionen in diesem Bereich (wie die neueste Mobile Field Services App von Planon, mit der Sie viele häufig auftretende Probleme bei Ihren Wartungsarbeiten vermeiden können). Und auch weiterhin kommen immer neue Möglichkeiten dazu, wie bspw. Arbeitsaufträge über Social-Media-Apps wie WhatsApp zu erhalten oder auch die Integration mit Analytics-Tools, wie Tableau. Instandhalter haben sich zu Datenexperten entwickelt, insbesondere wenn sie Echtzeitdaten von ihren IoT-Geräten (Internet of Things) erhalten, um bessere Entscheidungen zu treffen. Tom Davenport, ein bekannter Autor und Experte bei Analytics und Geschäftsprozessinnovationen, kürte diese neue Rolle zum "sexiest Job des 21. Jahrhunderts". Ich denke nicht, dass "sexy" und "Instandhaltung" jemals zuvor im gleichen Absatz erschienen sind, und das ist für mich ziemlich romantisch.

Drei intellektuelle Konstrukte rund um Instandhaltung

Durch die Forschung, die ich durchgeführt habe, wie wir uns in der Facility Management- und Immobilienindustrie auf Industrie 4.0, also die vierte industrielle Revolution vorbereiten, habe ich noch mehr Respekt für die Instandhaltung gewonnen. Ich habe drei interessante neue Kategorien von Instandhaltungs- und theoretischen Konstrukten gefunden, von denen ich nie wusste, dass sie existieren, und die ich gerne teilen würde:

  1. „Maintenance Architecture“ (nach Hilary Sample) ist eine Klassifizierung, die erstellt wurde, um sowohl Architekten als auch Stadtplanern die Wichtigkeit der Instandhaltung eines Gebäudes im gesamten Lebenszyklus, einschließlich der Entwurfs- und Planungsphase, aufzuzeigen und zu vermeiden, dass erst darüber nachgedacht wird, wenn die Struktur schon fertiggestellt ist. Dies wird umso wichtiger, wenn wir das Konzept von "Gebäuden als Knoten" (Jeremy Rifkin) betrachten, in dem Gebäude als Knotenpunkte betrachtet werden, die Teil eines Ökosystems alternativer Energiegewinnung in einer Stadt sind. Wichtige Wartungs- und Gebäudedaten sind unabdingbar, um entscheiden zu können, welche Gebäude wir behalten und in welche im Hinblick auf diese neuen Formen der Energiegewinnung investiert wird. Die Planon Mobile Field Services-Lösung bietet die Möglichkeit, detaillierte Wartungsdaten in einem System als Basis für zukünftige Entscheidungen abzuspeichern.

  2.  „Maintenance Environments“ (David Gissen) ist eine standortbasierte Kategorie von Instandhaltungsarchitektur, die eine bestimmte soziale, politische, wirtschaftliche und historische Beziehung zu Gebäuden einer bestimmten Epoche in einer bestimmten städtischen Umgebung beschreibt. Gissen hat eine faszinierende These darüber erstellt, wie die Instandhaltungsumgebungen in den Wolkenkratzern der 60er und 70er Jahre in New York Teil eines besonderen Klimas des Widerstandes und der Überarbeitung der städtebaulichen Umgebung waren.

  3. „Maintenance Art“ ist in der Arbeit von Mierle Laderman Ukelies enthalten, die 39 Jahre lang als „Artist in Residence“ der New Yorker Stadtreinigung tätig war. Während dieser Zeit schuf sie viele Kunstwerke und Performances, die sich auf die Beziehungen zwischen der Öffentlichkeit, den Instandhaltungsmitarbeitern und Konservatoren und Künstlern der Kunstinstitutionen konzentrierten.

Das Titel- und Eröffnungszitat für dieses Blog aus einem meiner Lieblingsbücher, „How Buildings Learn“, das von Stewart Brand, Autor des „Whole Earth Catalogues“ und Futurist, geschrieben wurde.

Wenn es um Instandhaltung geht, sind wir "physisch an einem tiefen, langen Leben" der gebauten Umwelt beteiligt. Die drei neuen intellektuellen Konstrukte, auf die ich in diesem Blog hingewiesen habe, zeigen, wie sich unsere "Partizipation" zu etwas mehr entwickelt. Und zu beobachten, zu lernen und an all den neuen Ideen und Technologien teilzuhaben (besonders diejenigen, die die Rolle des Instandhaltungsdaten-Experten "sexy" machen), die es unseren Wartungsstrategien ermöglichen, sich zu entwickeln und zu verbessern, ist für mich ziemlich romantisch.

Ist die Verbesserung Ihrer Instandhaltungsmaßnahmen auch für Sie eine Priorität für 2018? Dann empfehle ich Ihnen, sich für unser Live-Webinar anzumelden.

Nancy Johnson Sanquist
VP of Global Strategic Marketing