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31. August 2017

Ein IWMS als Zitadelle Ihrer Organisation

Bevor Sie weiterlesen: Falls Sie die 7. Staffel von Game of Thrones noch vor sich haben – Achtung, Spoiler-Alarm!

In einer der Episoden der neuesten Staffel von Game of Thrones sehen wir, wie Hauptdarsteller Samwell mit dem Erzmaester spricht, einem weisen Mann, der Zugang zu den verborgensten Geheimnissen der Bibliothek der Zitadelle hat. Auf Samwells Frage nach der Bedeutung der Zitadelle antwortet der Erzmaester mit einer weisen Lektion: „Wir sind das Gedächtnis dieser Welt. Ohne uns wären die Menschen wie Hunde. Sie leben von Mahlzeit zu Mahlzeit und schauen nicht weiter. Und jedes Mal, wenn man das Haus verlässt, heulen sie, als käme man nie wieder zurück.“ Anschließend weist er darauf hin, dass es viele Jahrhunderte gab, in denen die Menschheit zwar verzweifelt war, aber dank des in der Zitadelle verborgenen Wissens doch immer überlebt hat.

FAQ - Welchen Nutzen hat BIM für Sie als Facility Manager?

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Kein klarer Überblick

Diese spannenden Worte verleiten nicht nur zum Anschauen der nächsten Episoden, sondern sind auch relevant für die Bedeutung von Software, wie Planon sie liefert. Hätte nicht auch Ihre Organisation gern eine Bibliothek wie die Zitadelle? Vielleicht nicht unbedingt für Bücher, aber schon für Dokumente und Daten. Angesichts des Wachstums Ihrer Organisation und der damit einhergehenden Fülle von Verträgen, Prozessen, Gebäuden und Grundrissen reichen das Gedächtnis und die Arbeitsstrukturen der Wartungstechniker allein nicht mehr aus. Dann besteht die Gefahr, dass Sie sich von der Hektik des Alltags leiten lassen. Während sich heute alles um die Behebung einer bestimmten Störung dreht, kann morgen schon die Übergabe eines Neubauprojekts den Geschäftsbetrieb dominieren.

In der Vergangenheit war es auch nicht einfach, Informationen zu speichern und abrufbar zu machen. Bei jedem Phasenübergang werden die Gebäudedaten wieder aufs Neue analysiert, in gedruckten Leistungsbeschreibungen verarbeitet und in Zeichnungen umgesetzt, und all diese Unterlagen müssen dann in Excel-Übersichten und Zeichnungsarchiven verwaltet werden. Software kann Ihre Probleme immer nur teilweise lösen. So lassen sich Störungen gut in einem Integrated Workplace Management System (IWMS) bzw. Computer Aided Facility Management System (CAFM) verwalten, während Ihre Projekte in Projektmanagementsoftware wie MS Project, Ihre Geometrie in Zeichensoftware wie AutoCAD und Ihr E-Mail-Verkehr in Outlook gut aufgehoben sind. Einen wirklich klaren Überblick erhalten Sie so aber nicht.

Integration mit Gebäudedatenmodellierung (BIM)

Wäre es nicht praktisch, wenn Software den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes unterstützen könnte, sodass sie wirklich als „Gedächtnis“ Ihrer Organisation fungieren kann? Noch weiter gedacht: Müssten nicht alle verwendeten Materialien Teil dieses Lebenszyklus sein, wie es beispielsweise Madaster mit seiner Initiative anstrebt?

Ein wichtiges Puzzlestück bei der Realisierung dieses Wunsches ist die Integration von Building Information Modeling (BIM)-Informationen zwischen dem täglichen Management von Benutzerprozessen in einem IWMS einerseits und den Änderungen der Gebäude, Räume und Installationen aus dem BIM-System andererseits. Das ermöglicht es Ihrer Organisation, zu jedem gewünschten Zeitpunkt ihr „Gedächtnis“ zu konsultieren, um beispielsweise nachzusehen, welche Störung an welcher Anlage in welchem Raum ein Benutzer seinerzeit gemeldet hat und von einer bestimmten Firma, die im Rahmen des damals aktiven Wartungsvertrags zuständig war, beseitigt wurde.

Leben Sie nicht von Mahlzeit zu Mahlzeit, sondern schaffen Sie mit IWMS eine Zitadelle für Ihre Organisation!

Jan-Fokke Post
Implementation & BIM Consultant Planon Netherlands