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22. Februar 2018

Ihr persönlicher virtueller Assistent wird Sie bald im Büro unterstützen

Ein virtueller Assistent, mit dem Sie sprechen können, der Sie versteht und der Aufgaben allein durch Sprachbefehle erledigt. Bis vor Kurzem war dies nur in Filmen wie Iron Man möglich, in denen Jarvis die digitale Version eines persönlichen Assistenten verkörperte. Alle großen Technologieunternehmen wie Google (Assistant), Amazon (Alexa), Apple (Siri) und Microsoft (Cortana) entwickeln ihre eigenen Versionen. Diese sind jedoch noch nicht so ausgereift wie Jarvis. Was braucht es, damit sich virtuelle Assistenten zu Tools entwickeln, die einen echten Mehrwert bieten? Und wie können Immobilien- und Facility-Manager davon profitieren?

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Das „Internet of Things“ und „intelligenten Gebäude“ sind seit einigen Jahren in aller Munde. Im Bereich des Facility- und Immobilienmanagements steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie der Workplace kosteneffizienter, effektiver und kundenorientierter gestaltet werden kann.

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Ein Chatbot, der intelligent genug ist, um als persönlicher Assistent zu fungieren, erscheint wie Science Fiction, aber einige Entwicklungen zeigen, dass die Menschheit der Entwicklung künstlicher Intelligenz, die selbstständig arbeiten kann, immer näher kommt. Vor Kurzem haben wir in den Nachrichten gehört, dass AlphaGo, Googles Schachprogramm, in der Lage war, sich selbst Schach beizubringen und den besten Spieler der Welt innerhalb weniger Stunden zu schlagen. Diese Entwicklung ist nicht zu leugnen, denn sie zeigt, dass die künstliche Intelligenz rasant voranschreitet. Die Frage lautet: Ist das eine gute Entwicklung oder sollten wir Angst davor haben?

Holen Sie sich Ihren eigenen persönlichen Assistenten

Obwohl es teilweise große Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre oder der zerstörerischen Natur künstlicher Intelligenz gibt, möchte ich mich lieber auf die Chancen konzentrieren, die künstliche Intelligenz bietet. Aus meiner Sicht ist dies etwas Wunderbares mit enormem Potenzial – nicht nur in unserem Alltag zu Hause, wo virtuelle Assistenten die Steuerung von Licht, Temperatur und Musik unterstützen, sondern auch in unserer Arbeitsumgebung. Diese Chatbots haben das Potenzial, sich in unsere eigenen digitalen, persönlichen Assistenten zu verwandeln, indem man einfach mit ihnen spricht.

Microsoft hat die Spracherkennungsfunktionalität in ihrer Cortana-Technologie präsentiert, die der menschlichen Spracherkennung gleicht. Das bedeutet, dass das Tool Sprachbefehle genauso gut erkennt wie der Mensch. Wenn diese Fähigkeit mit künstlicher Intelligenz kombiniert wird, wird das Tool in der Lage sein, das Gesagte zu verstehen und Aufgaben basierend auf diesen Sprachbefehlen auszuführen. Das würde bedeuten, dass Sie mit einem Bot sprechen können, dass er Sie versteht und dass er eine Aufgabe ohne manuelle Eingabe ausführen kann. Er kann Unterlagen automatisch ausfüllen, eine Agenda verwalten, Benachrichtigungen anzeigen, wenn Maßnahmen erforderlich sind, und Ihren E-Mail-Posteingang automatisch sortieren. Wäre das nicht praktisch?

Diese Bots können in noch kürzerer Zeit administrative Aufgaben erledigen, die Fehlerquote reduzieren und die Produktivität steigern. Für die MitarbeiterInnen im Büro sind diese Vorteile von sehr großem Nutzen, da Schnelligkeit, Ergebnisse und Effizienz in modernen Unternehmen äußerst wichtig sind.

Beitrag zu einer optimalen Büroumgebung

Der nächste Schritt besteht darin, diese Bots mit noch mehr Informationen aus den IoT-Sensordaten zu erweitern. Was wäre, wenn dieser Bot beispielsweise um persönliche Daten über die Gesundheit oder Arbeitsumgebungspräferenzen ergänzt werden könnte? Dann wäre der Bot in der Lage, kontinuierliches Feedback zur Gesundheit des Mitarbeiters oder zur Arbeitsumgebung zu liefern. Er könnte Tipps zur Nutzung bestimmter Räume mit mehr Licht oder Sauerstoff geben, Ihnen sagen, dass Sie eine Pause einlegen sollten oder spezifische Ernährungsempfehlungen geben, damit Sie sich besser fühlen. Diese Beratung ist wertvoll, denn sie hilft den MitarbeiterInnen, sich besser zu fühlen, und trägt somit zu mehr Engagement, Eigeninitiative und Zielerreichung in einem optimalen Büroumfeld bei.

Was denken Sie?

Die Technologie, Chatbots als virtuelle Assistenten zu verwenden, wird bald ausgereift sein, aber sind die Menschen auch schon bereit, diese Assistenten zu nutzen? Denken Sie nur an Ihren Alltag und die Möglichkeiten, die Ihnen diese Bots bieten können. Klingt das interessant oder fühlen Sie sich dabei eher unwohl? Würden Sie tatsächlich einen digitalen Assistenten bitten, einen Besprechungsraum zu reservieren? Würden Sie den digitalen Assistenten bitten, für das Catering zu sorgen? Wäre es nützlich, wenn der digitale Assistent das Licht oder die Temperatur automatisch anpassen würde, je nachdem, wo Sie sich im Büro befinden?

Ich denke, es gibt viele interessante Möglichkeiten, unsere Arbeitserfahrung zu verbessern, aber das bedeutet auch, dass Anwendungsfälle entwickelt werden müssen, die den MitarbeiterInnen helfen, sich an die Arbeit mit diesen Bots zu gewöhnen. Welche Anwendungsfälle bieten Ihrem Unternehmen einen Mehrwert?

Geert van Offeren
Strategic Product Marketing