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10. August 2017

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter mit intelligenter Software selbst ihren Wunscharbeitsplatz gestalten

Wussten Sie, dass Chamäleons mithilfe ihrer Körperfarbe kommunizieren? Nach landläufiger Meinung haben diese Tiere ein großes Anpassungsvermögen. In Wirklichkeit ist aber das Gegenteil der Fall: Chamäleons sind ausgesprochen temperamentvoll! So steht ein grellfarbenes Tier ziemlich unter Stress, während eine schwarze Haut auf Missmut hinweist. Diese Kommunikation verläuft sehr präzise; bei einem Stimmungsumschwung ändert sich die Hautfarbe innerhalb von 20 Sekunden. Wie wäre es, wenn Sie ständig über den Gemütszustand Ihrer Mitarbeiter informiert 

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Das „Internet of Things“ und „intelligenten Gebäude“ sind seit einigen Jahren in aller Munde. Im Bereich des Facility- und Immobilienmanagements steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie der Workplace kosteneffizienter, effektiver und kundenorientierter gestaltet werden kann.

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Eins steht fest: Je besser Sie wissen, wie sich Ihre Mitarbeiter fühlen, umso leichter wird es, einen idealen Arbeitsplatz für sie zu gestalten. Leider sind uns unsere Stimmungen und Bedürfnisse aber nicht so deutlich anzusehen wie dem Chamäleon. Mehr noch: Sogar wir selbst wissen nicht immer, was wir wirklich brauchen. Wenn es um den idealen Arbeitsplatz geht, wird die Sache noch schwieriger, da sich unsere Bedürfnisse und Vorlieben den ganzen Tag über ändern. So wird bei der Lektüre eines schwierigen Berichts wahrscheinlich eine ruhige Umgebung bevorzugt, während bei Routineaufgaben etwas Geschäftigkeit in der Nähe durchaus als angenehm empfunden werden kann. Um einen besseren Einblick in diese wechselnden Vorlieben, das Umfeld und die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten, haben unter anderem die Hanzehogeschool Groningen, ENGIE, Health2Work, Measuremen, Menzis und Planon ein Pilotprojekt ins Leben gerufen: Healthy Workplace.

Untersuchung verschiedener Faktoren

Während des Pilotprojekts werden verschiedene Faktoren eines Büroraums gemessen, darunter der Lärmpegel, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und die CO2-Emissionen. Die Arbeitskräfte sind sich dieser Faktoren in der Regel nicht bewusst, obwohl sie großen Einfluss auf ihre Befindlichkeit haben. Wer sich beispielsweise in einem Raum mit hohem CO2-Wert aufhält, wird schläfrig und bekommt Konzentrationsschwierigkeiten. Darum umfasst die Untersuchung auch eine Befragung der Mitarbeiter über ihren Gemütszustand. Dieser Fragebogen vermittelt einen Einblick in die eventuellen Zusammenhänge zwischen externen Faktoren und dem Wohlbefinden der Belegschaft. Darüber hinaus erhalten die Arbeitskräfte über einen sogenannten Fitbit (eine Art Fitness-Tracker) einen Einblick in ihre körperlichen Reaktionen, etwa den Puls und den Kalorienverbrauch.

Elektronisches

Letztlich werden alle aus der Umgebung erfassten Daten in einen elektronischen Gebäudeplan umgesetzt. So erhält der Immobilienverwalter nicht nur einen Einblick in die Verfügbarkeit der Räume, sondern auch in die für jeden Raum relevanten Umgebungsfaktoren. Diese Informationen werden in einem elektronischen Dashboard erschlossen, zu dem auch das Personal Zugang hat. In der nahen Zukunft können die Mitarbeiter mithilfe dieses Systems selbst feststellen, welche Art von Arbeitsplatz am besten zu ihren individuellen Bedürfnissen zu einem bestimmten Zeitpunkt passt. Sie sind also vor allem selbst gefordert, die Zusammenhänge zwischen den Messergebnissen und ihrem Wohlbefinden zu erkennen. Erst wenn sich die Mitarbeiter dieser Zusammenhänge bewusst sind, können sie feststellen, welche spezifischen Faktoren für sie relevant sind.

Anschließend können sie selbst ihren Arbeitsplatz auf ihre eigenen Bedürfnisse abstimmen, wovon letztlich auch die Organisation profitiert: Die Mitarbeiterzufriedenheit hinsichtlich des Arbeitsumfelds steigt, was sich unter anderem in einer höheren Produktivität bemerkbar macht.

So konnte die ING-Bank mit ihrem „Well-being-Programm“ in der betreffenden Konzerngesellschaft beispielsweise ein Umsatzwachstum von 200 Millionen Euro realisieren. Ebenso wie beim Programm „Healthy Workspace“ liegt auch hier der Schwerpunkt auf der Erkennung und Messung der Stimmungslage und des Gesundheitszustands des Personals.

Möchten Sie auf niedrigschwellige Weise selbst die Stimmungslage und den Gesundheitszustand Ihrer Kollegen beurteilen? Dann sollten Sie vor allem auf grellfarben oder schwarz gekleidete Personen achten ...

Geert-Jan Blom
Business Consultant Planon Netherlands