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26. Februar 2015

Mein Arbeitsplatz ist da, wo ich bin

Kollegen, die miteinander eine Besprechung haben, ohne noch darüber nachzudenken, dass sie auf drei verschiedenen Kontinenten arbeiten: Das und ein angekündigter Schneesturm machten mir kürzlich klar, wie sehr sich die Arbeitsplatzkonzepte in den letzten Jahren doch verändert haben.

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An vielen Orten der Welt ist ein schnelles WLAN inzwischen selbstverständlich. Die mobile Kommunikation macht uns flexibler denn je. Für Mitarbeiter mittelgroßer internationaler Technologiebetriebe wie Planon ist das flexible Arbeiten längst Alltag.

Vor einigen Wochen war ich in unserer Niederlassung im indischen Hyderabad zu Besuch und wollte einen unserer Produktmanager sprechen. Er war online und ich rief ihn über Skype an. Er arbeitete gerade auf dem Flughafen von Atlanta, während er auf seinen Flug nach San Francisco wartete.

Nach unserem Gespräch ging ich in einen Sitzungsraum, wo gerade das tägliche „Scrum-Meeting“ stattfand. Das ist eine Sitzung eines Teams von Software-Entwicklern, auf der die Fortschritte und Probleme besprochen werden. Zwei der Teammitglieder waren indische Kollegen; über Skype waren außerdem zwei Mitarbeiter aus Nimwegen zugeschaltet sowie ein Kollege, der in New York lebt und arbeitet. Ich fragte den New Yorker Kollegen nach dem Schneesturm, der in den Nachrichten angekündigt worden war. Nein, er hatte keine Probleme. Erstens war der Sturm fast schon wieder vorbei und zweitens war er längst nicht so schlimm wie erwartet.

Als ich wieder an meinem Schreibtisch saß, kam ein Skype-Anruf eines niederländischen Projektleiters aus Montreal in Kanada. Er erzählte mir, dass er in zwei Tagen in die Niederlande zurückfliegen würde, aber Verspätungen befürchtete, weil er über New York fliegen musste. Auch er hatte die Nachrichten über den Schneesturm gesehen und war nicht sicher, ob das Wetter seinen Flug überhaupt zulassen würde. Ich konnte ihn gleich mit der guten Nachricht beruhigen, die ich von unserem Kollegen in New York erhalten hatte.

In diesem Moment wurde mir bewusst, was gerade geschehen war. Die Arbeit in unserer heutigen vernetzten Welt ist völlig anders als noch vor gerade einmal zehn Jahren.

Natürlich werden viele Organisationen auch weiterhin Büroräume haben, in denen sich Mitarbeiter treffen und besprechen können. Aber die Dynamik der Nutzung von Büros und Arbeitsplätzen wird sich in den kommenden Jahren nur noch verstärken. Das bedeutet, dass wir auch neue Arbeitsweisen akzeptieren müssen, damit Bedarf und Angebot an Arbeitsplätzen besser aufeinander abgestimmt werden können. Wobei die Flexibilität Priorität hat.

Ich persönlich freue mich darauf, denn es sind spannende und herausfordernde Zeiten für alle, die in der Branche des Facility- und Immobilienmanagements tätig sind.

Pierre Guelen
Founder & CEO