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01. September 2016

Sorgenfrei in die Cloud

Früher kauften wir ein Auto mit einer bestimmten Ausstattung und fuhren es dann jahrelang genau so. Heute werden Fahrzeuge auch nach der Anschaffung laufend auf den neuesten Stand der Software gebracht. Tesla-Besitzer beispielsweise brauchen sich kaum um etwas zu kümmern; sie verlassen sich auf den Lieferanten, der das Auto auf die aktuelle Softwareversion oder das gewünschte Sicherheitsniveau updatet. In dieser Hinsicht ist das Fahren eines Tesla gut mit der Arbeit in der Cloud zu vergleichen.

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Um diesen Vergleich ziehen zu können, betrachten wir zunächst einmal, auf welche Weise wir in der Vergangenheit Software genutzt haben. Früher war in einer Organisation die IT-Abteilung für alles verantwortlich, was mit Informationstechnik in Zusammenhang steht. Von der Installation von Softwareupdates bis zur Störungsbeseitigung – Ansprechpartner war immer der IT-Mitarbeiter. Inzwischen sind aber viele Organisationen auf die Cloud umgestiegen, wo die Verwaltung der Soft- und Hardware ausgelagert werden kann. Infolgedessen haben sich die Aufgaben der IT-Abteilung grundlegend geändert.

Neue Rolle für IT-Mitarbeiter

Viele IT-Mitarbeiter beobachteten diesen Wandel mit großer Skepsis: natürlich ist es nie angenehm, wenn jahrelange Erfahrung in einem bestimmten Arbeitsbereich plötzlich neuen Kompetenzen weichen muss. Dennoch glaube ich, dass die Arbeit in der Cloud den IT-Experten gute Chancen bietet. Denn schließlich können sie in wesentlichem Maße dazu beitragen, dass die Migration in die Cloud reibungslos vonstatten geht. Da die Endbenutzer im Frontoffice nicht merken, auf welche Weise ein spezifischer Dienst geliefert wird, ist es für die IT-Abteilung vor allem wichtig, dass die Integration problemlos verläuft.

Der Facility-Manager muss darauf achten, eine Cloud-Lösung auszuwählen, bei der er alles selbst regeln kann, ohne von einem Lieferanten oder der internen IT-Abteilung abhängig zu sein. Die Cloud ist jedoch nur dann eine wirklich praktikable Lösung, wenn die IT-Abteilung in die Entscheidungen einbezogen wird und damit für eine gute Integration in das Firmennetz sorgen kann.

Die Arbeit in der Cloud ist effizienter

Der IT-Abteilung bleibt nach Implementierung der Cloud mehr Zeit, beispielsweise um eine gute Integration mit dem Central User Management oder Single Sign-on (SSO) zu realisieren oder um Sicherheitsaudits durchzuführen, die früher aus Zeitmangel nicht selten zu kurz kamen. Die Cloud bietet die Chance, effizienter zu arbeiten – vor allem infolge der Tatsache, dass der IT-Mitarbeiter sich nicht mehr darum zu kümmern braucht, dass die Software up-to-date und die Sicherheit gewährleistet ist. Dafür ist dann nämlich der Cloud-Anbieter verantwortlich.

In dieser Hinsicht hat der Cloud-Anbieter also durchaus etwas mit Tesla Motors, dem Hersteller des modernen Autos, gemein. Der Hersteller liefert allen Abnehmern dasselbe Modell, und dieser schafft sich gegebenenfalls die Zusatzoptionen an, die seinen Wünschen entsprechen. In beiden Fällen kann der Hersteller aus der Entfernung durch kontinuierliches Monitoring feststellen, ob Updates notwendig sind. Bei Problemen kann der Lieferant sofort eingreifen, wodurch Störungen oder Bugs oft schon beseitigt sind, bevor der Benutzer sie überhaupt bemerkt. Der Fahrer eines Tesla braucht sich im Grunde um nichts anderes als den Nutzungskomfort zu kümmern, was die Fahrt ein Stück angenehmer und stressfreier macht. Genau das ist die Art, auf die wir arbeiten wollen. Auch in der Cloud!

Henk Laracker
VP Research & Development