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11. Januar 2018

Vom smarten Gebäude zum lernenden Gebäude: Erstellen Sie Ihren Use Case und Business Case!

Unternehmen und insbesondere deren Facility- und Immobilienmanager sind ständig bestrebt, unser Arbeitsumfeld und die Gebäude, in denen wir arbeiten, zu verbessern. Sie wollen kosteneffizient sein, die Produktivität steigern und – was heutzutage sehr wichtig ist – einen gesunden und attraktiven Arbeitsplatz für ihre MitarbeiterInnen schaffen. Das Internet der Dinge und intelligente Gebäude bieten interessante Möglichkeiten, unsere Arbeitswelt zu verbessern. Dies zu erreichen, stellt für die meisten Unternehmen jedoch eine große Herausforderung dar. Nach welchen „Smart Building“-Lösungen suchen Unternehmen? Was ist der wahre Wert für Unternehmen? Und vor allem: Wie werden Unternehmen diese Vorteile nutzen?

FAQ - Wie das Internet of Things den Workplace verbessert

In diesem Dokument werden fünf Fragen beschrieben, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie die Vorteile von mit dem Internet verbundenen Assets nutzen möchten.

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Vom reaktiven zum proaktiven Ansatz durch maschinelles Lernen

Die Fähigkeit von Gebäuden, jede Aktion oder Verhaltensänderung des Gebäudes oder seiner Nutzer zu messen, entwickelt sich rasant weiter. Heute gibt es preiswerte Sensoren, die beispielsweise die Raumbelegung, die Luftqualität, die Nutzung bestimmter Räume oder den Zustand von Gebäudeanlagen messen. Die von diesen Sensoren gesammelten Daten liefern Informationen über diese Elemente. Wir können diese Daten verwenden, um die Arbeitsumgebung, das Gebäude oder die Nutzererfahrung zu verbessern. Wenn z. B. Sensormessungen zeigen, dass ein reservierter Besprechungsraum nicht genutzt wird, kann er sofort für eine neue Sitzung zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus kann der Reinigungsplan angepasst werden, wenn Sensormessungen ergeben, dass ein bestimmter Sanitärbereich weniger genutzt wird als erwartet. Diese nützlichen Beispiele basieren jedoch auf einem „Wenn dies dann das“-Szenario, d. h. erst wenn ein Ereignis eintritt, reagieren wir darauf. Dies ist eher ein reaktiver als ein proaktiver Ansatz; können wir das also wirklich als „intelligent“ bezeichnen?

Wie mein Kollege David Karpook in dem Artikel „Wie Gebäude lernen“ beschreibt, erreicht die Intelligenz eines Gebäudes rasch die nächste Stufe. Gebäude „spüren“ das Verhalten der Gebäude und ihrer Nutzer. Das Internet der Dinge verleiht Gebäuden und Anlagen die Fähigkeit, Daten zu sammeln, zu aggregieren und zu analysieren. Darüber hinaus ermöglicht „maschinelles Lernen“ Gebäuden, zu lernen, Vorhersagen zu treffen und zu sogenannten „lernenden“ Gebäuden zu werden.

Das maschinelle Lernen ist eine Methode, mit der zuverlässige, wiederholbare Entscheidungen getroffen werden können, indem wir aus historischen Zusammenhängen und Datentrends lernen. Gebäude, die lernen und Vorhersagen treffen können, werden dann zum vernetzten, menschenorientierten und intelligenten Workplace mit intuitivem Bewusstsein sowie Lern- und Prognosefähigkeiten, so z. B. in Bezug auf Belegung und Nutzung. Gebäude werden wirklich „intelligent“, was dazu führt, dass MitarbeiterInnen ihre Arbeit schneller erledigen und Unternehmen einen effizienten, effektiven und attraktiven Arbeitsplatz bieten können. Das macht es Facility- und Immobilienmanagern leichter, ihre Gebäude zu überwachen, zu managen, zu lernen und Vorhersagen über ihre Gebäude zu treffen sowie Verbesserungen umzusetzen. Beispielsweise passt der Facility- oder Immobilienmanager mithilfe von Lern- und Prognoseanalysen den Raum proaktiv an die Nachfrage an und ermöglicht gleichzeitig längerfristige strategische Flächen- und Immobilienentscheidungen.

Internet of Things

Welchen Wert haben intelligente und lernende Gebäude?

Dies ist nur ein Beispiel für den potenziellen Wert intelligenter und lernender Gebäude. Das Internet der Dinge und intelligente Gebäude bieten uns eine enorme Vielfalt an Anwendungsfällen. Doch was ist der wahre Wert, wenn man all diese Verhaltensweisen misst und Daten über das Gebäude und seine Nutzer sammelt? Und wie und wann schaffen wir wirklich intelligente und lernfähige Lösungen in und um unsere Gebäude? Für Unternehmen und ihre Facility- und Immobilienmanager ist es wichtig und entscheidend, zu untersuchen, welche Anwendungsfälle für ihr Unternehmen relevant und wertvoll sind. Nach welchen spezifischen intelligenten Lösungen sucht das Unternehmen? Und sind das wirklich intelligente Lösungen, die lernfähig sind und prädiktive Analysen ermöglichen? Darüber hinaus müssen Unternehmen für jeden relevanten Anwendungsfall sowohl aus quantitativer (Kosten) als auch aus qualitativer (Nutzererfahrung, Gebäudeleistung) Perspektive den spezifischen Business Case bestimmen. Was ist der wahre Wert des Anwendungsfalles und der dazugehörigen intelligenten Lösung? Erstellen Sie Ihren Anwendungsfall und Business Case für Ihre Lösung für intelligente und lernende Gebäude – hier beginnt die intelligente Reise zu einem attraktiven, gesunden, effizienten und effektiven Arbeitsplatz, der die Unternehmensziele unterstützt.

Geert van Offeren
Strategic Product Marketing