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03. November 2016

Warum es entscheidend ist, die Wahl zu haben, wann und wo wir arbeiten

Niemand mag es, nicht weiterzukommen. Das schrecklich flaue Gefühl, das man hat, wenn das Auto mitten im Nirgendwo kaputtgeht. Oder der Gedanke im Kopf, den man nicht in einem zusammenhängenden Satz für eine E-Mail formulieren kann. Es ist das gleiche Gefühl, das ein Arbeitnehmer hat, der sich in einem Meer aus Arbeitsnischen oder einem hektischen Großraumbüro oder einem isolierten Back-Office gefangen fühlt, das niemand besucht (mit Ausnahme des einen Kollegen, der immer genau zu wissen scheint, wann Sie Ihren Korb mit Süßigkeiten auffüllen).

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Alle drei oben erwähnten Raumarten eignen sich für verschiedene Arten von Arbeiten, und verschiedene Persönlichkeiten haben unterschiedliche Präferenzen. Das Problem liegt nicht in der Art des Raums. Stattdessen geht es um den Mangel an Vielfalt und die fehlende Verfügbarkeit von verschiedenen Arbeits- und Besprechungsräumen.

Die Bedeutung von Arbeitsplätzen für Einzelpersonen und Gruppen

Mitarbeiter möchten die Wahl haben. Gensler, ein Forschungsunternehmen, das seit mehr als 10 Jahren eine Langzeitstudie über den Arbeitsplatz durchführt, untersucht die Rolle von Räumen in Arbeitsumgebungen. Der neueste Bericht, der 2016 U.S. Workplace Survey, bietet einen Einblick, was innovative und leistungsstarke Mitarbeiter von anderen Mitarbeitern unterscheidet.

Leistungsstarke Mitarbeiter gaben an, ein größeres Mitspracherecht dabei zu haben, wann und wo sie arbeiten. Die gleiche Studie ergab, dass Unternehmen mit den meisten innovativen Mitarbeitern fünf Mal häufiger Arbeitsumgebungen haben, in denen sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeitsplätze angeboten werden.

 

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Wahlfreiheit als Tool für die Produktivität der Mitarbeiter

Eines der interessantesten Ergebnisse der Studie war, dass alle Arten von Räumen – Einzelbüros, gemeinsam genutzte Büros, Arbeitsnischen mit hohem, mittlerem und niedrigem Sichtschutz sowie Sitzbänke – von den befragten Mitarbeitern als hoch funktional eingestuft wurden. Keine Raumart wurde schlechter als mit 4,4 / 5,0 Punkten und keine besser als mit 4,6 / 5,0 Punkten bewertet, wenn die Mitarbeiter die Effektivität eines jeden Arbeitsplatzes einschätzen sollten. Stattdessen ergab die Studie, dass das weitaus wichtigere Unterscheidungsmerkmal zwischen unzufriedenen und leistungsstarken Mitarbeitern ihre Fähigkeit war, selbst zu entscheiden, wann und wo sie eine anstehende Aufgabe erledigen.

Unternehmen, die hinsichtlich des Arbeitsplatzes Vielfalt bieten und „Wahlfreiheit“ als Tool für die Produktivität ihrer Mitarbeiter anerkennen, haben größere Chancen, Top-Talente anzuwerben und zufriedene Mitarbeiter zu binden. Auf jeden Fall sollte der Arbeitsplatz so gestaltet sein, dass er die einzelnen Mitarbeiter mit dem Zweck ihrer Arbeit verbindet, damit sie wegen – und nicht trotz – ihres Arbeitsplatzes produktiv und zufrieden sind.

Antonia Eshbaugh
Former Sales Manager Planon North America