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15. November 2018

Wie man heute die Flächen-Experience managt

Einzelhändler verstehen den Wert und die Bedeutung von Fläche besser als fast jede andere Branche. Starbucks fand zum Beispiel heraus, dass die Schaffung eines europäischen Café-Ambientes dazu beitrug, ihren Kaffee zu verkaufen und so einen Ort zu schaffen, an dem man verweilen, eine Hausaufgabe machen oder den nächsten großen Roman schreiben kann. Ein Ort, an dem der Einzelhändler eher eine Experience und nicht einfach nur ein Produkt verkauft und sich damit auch vom Wettbewerb unterscheidet. Auch wenn natürlich das Produkt trotzdem zu den besten auf dem Markt gehören muss.

Webinar - Effektives Flächenmanagement: Schlüsselelemente, die es zu beachten gilt

In diesem gemeinsam von Verdantix und Planon durchgeführten Webinar ging Verdantix auf die Bedeutung des Flächenmanagements ein, während Planon dessen Schlüsselelemente diskutierte und praktische Beispiele dafür lieferte, wie Facility Manager ihr Flächenmanagement effektiver gestalten können.

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Ein weiteres Beispiel ist WeWork, ein Unternehmen, das „Fläche as a Service“ verkauft. Es managt seine Co-Working Spaces als wissenschaftliche Experimente, die mit 3D-BIM-Tools modelliert und überwacht werden, um den Umsatz pro Quadratmeter zur Freude ihrer Mitglieder zu steigern und gleichzeitig nur durchschnittlich 4,6 Quadratmeter pro Person zu erreichen.

Verdantix Research: Flächenmanagement gewinnt an Dynamik

Mit dem Kampf um Talente, ob Studenten oder Mitarbeiter, rückt das Thema "Flächenmanagement" auf der Agenda wieder ganz nach oben. Aus diesem Grund hat Planon mit dem unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen Verdantix zusammengearbeitet, um die "Grundlagen" zu erarbeiten, warum und wie wir heute mit einem IWMS Flächen managen können. In dem daraus entstandenen Webinar war ein spannender Punkt, dass Verdantix an einem interaktiven ROI-Tool für Flächenmanagementpraktiken mit IWMS arbeitet. Das wird ein hervorragendes Tool für Unternehmen sein, die einen Business Case rund um das Thema Flächenmanagement erstellen möchten.

Während der US-Version des Webinars erklärte ich, wie einer der fortschrittlichsten Kunden von Planon, der aus dem Healthcare-Bereich kommt, die Flächen für sein Unternehmen optimiert. Die Geschichte dieses rund 1 Million m² großen Gesundheitskomplexes in städtischer Umgebung beschrieb, wie dieser Kunde damit begann, zunächst erst einmal die unterschiedlichen Ziele und Missionen all der verschiedenen Gruppen zu verstehen, die die Krankenhaus-, Forschungs- & Entwicklungs- und Unviersitätsgebäude nutzten, um dann daraus abzuleiten, wie die richtigen räumlichen Umgebungen zu den richtigen Kosten am richtigen Platz geschaffen werden konnten. Von Anfang an war klar, dass das Flächenmanagement-Team in der Lage sein musste, jeder Gruppe klar zu erklären, warum ihnen nicht nur die von ihnen direkt belegte Fläche, sondern auch die gemeinsam genutzen Flächen in Rechnung gestellt wurden. Außerdem mussten Standardverfahren für die Aktualisierung und das Reporting im Flächenmanagement geschaffen werden.

Sie erarbeiteten ein korrektes Flächeninventar, das aus den neuesten BIM- oder CAD-Plänen stammte (mit den richtigen Flächen-IDs, die wiederum mit eindeutigen Stockwerks- und Gebäude-IDs verknüpft sind). Das Umzugsmanagement verlief dadurch reibungsloser und nahm weniger Zeit in Anspruch.

Eine bessere Flächen-Experience ist universell

Einer der Schlüsselpunkte bei diesem Kunden ist nicht nur die Flächenzuteilung, sondern auch Flächennutzung und -auslastung. Und das ist auch für andere Unternehmen wichtig. Bei vielen Planon-Kunden werden schon Pilotprojekte durchgeführt, bei denen Sensoren genutzt werden, um die Nutzung in Echtzeit zu messen, um dadurch zu verstehen, wie der Raum während eines Tages belegt ist, und um schließlich entsprechende Analysen der Auslastung für die Portfolioplanung durchführen zu können.

Für mich war es interessant, ein so gemischtes Publikum bei einem Webinar zum Thema Flächenmanagement zu sehen: Planon Kunden, Universitäten, Pharmaunternehmen, Beratungsunternehmen, Versicherungsgesellschaften, Institute, Öffentliche Hand (lokal und landesweit), Technologiefirmen, kirchliche Organisationen, Gesundheitsdienstleister… eine bunte Mischung unterschiedlichster Branchen. Und das bestätigt mir, was ich zu Beginn des Webinars gesagt habe: Wer für irgendeine Art von Workplace verantwortlich ist, kümmert sich um die Experience, die die Nutzer haben. Er kümmert sich darum, wie die Flächen innerhalb eines Gebäudes produktives Arbeiten ermöglichen und fördern können, und bietet den Nutzern gleichzeitig die beste und gesündeste Experience, die sie haben können, wenn sie sich im Gebäude aufhalten.

Nancy Johnson Sanquist
VP Global Strategy Marketing