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31. Dezember 2015

Wie Sie Ihre Weihnachtseinkäufe durch Innovation effizienter machen

Am Tag vor meinem geplanten Weihnachtsessen bekam ich einen Anruf. Danach standen auf der Gästeliste für den nächsten Tag zwei Namen mehr als zuvor. Mein erster Gedanke war: „Wunderbar – je mehr Gäste, umso schöner die Feste!“. Aber schnell fiel mir ein, dass ich dann ja noch mehr Essen brauche. Also stürzte ich mich an einem der hektischsten Einkaufstage des Jahres ins Getümmel, um für zwei zusätzliche Gäste einzukaufen.

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In dem Moment war mir noch nicht klar, dass die Suche nach einem Parkplatz an Heiligabend ziemlich viel mit der Suche nach einem freien Arbeitsplatz an einem der Hauptarbeitstage in einem vollen Bürogebäude gemein hat. Dazu aber später.

Auf lange Schlangen beim Metzger ist man an solchen Tagen natürlich gefasst, aber wie kommt man bloß am 24. Dezember durch das Verkehrschaos im Stadtzentrum? Als ich endlich da war, stand ich in der Warteschlange vor dem vollen Parkhaus – erst wenn ein Auto herauskam, konnte das nächste hinein. Das versprach wenig Gutes. Dann wurde ich aber mit einem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk überrascht: Der Verwalter des Parkhauses hatte dem Publikum auf innovative Weise die Suche nach einem freien Parkplatz erleichtert. An der Decke über den Parkplätzen waren Lämpchen angebracht, die rot oder grün leuchteten – je nachdem, ob der Parkplatz besetzt oder frei war.

Dank dieser kundenfreundlichen Innovation brauchte niemand mehr ewige Runden zu fahren, um einen freien Platz zu finden, denn die grünen Lämpchen waren von weitem sichtbar. Eine schnelle Google-Suche zeigte, dass diese Lösung nicht nur an den Feiertagen sehr willkommen ist. Autofahrer in London brauchen im Schnitt 15 Minuten, um einen Parkplatz zu finden.

Wäre ein solches System nicht auch für Bürogebäude praktisch? In vielen Gebäuden, in denen das „Neue Arbeiten“ die Norm ist und niemand mehr einen festen Arbeitsplatz hat, verbringen die Mitarbeiter oft eine gute Weile mit der Suche nach einem freien Platz. Dadurch geht nicht nur viel Produktivität verloren, sondern es beeinträchtigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter hinsichtlich der Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln.

Ein System, etwa im Aufzugsvorraum oder im Eingangsbereich des Gebäudes, das auf einem Display in Rot und Grün anzeigt, welche Arbeitsplätze gerade besetzt oder frei sind, würde viel Zeitverlust und Ärger ersparen. Verschiedene Organisationen setzen bereits Sensorsysteme ein, um ihre Mitarbeiter im Gebäude zu einem geeigneten Arbeitsplatz zu leiten. Als zusätzlicher Service können auf diese Weise Kollegen, mit denen an diesem Tag zusammengearbeitet werden soll, lokalisiert werden, sodass ein Arbeitsplatz in ihrer Nähe reserviert werden kann.

Und das Weihnachtsessen? Es war ein voller Erfolg. Aber noch wichtiger: Dank der beiden unerwarteten Gäste wurde das Fest noch schöner!

Anne-Marie Kleiss
Director Marketing Operations & Field Marketing Europe and APAC