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Was ist Enterprise Asset Management (EAM)?

Als Enterprise Asset Management (EAM) wird das Anlagenmanagement eines Unternehmens bezeichnet, mit dem sämtliche physischen Assets, wie Gebäude, Anlagen, Maschinen, Geräte, Infrastruktur und andere Assets über die gesamte Nutzungsdauer hinweg verwaltet werden. Die Bedeutung von EAM liegt insbesondere in der Optimierung der Nutzung, Produktivität und Auslastung der Assets. Ein wirkliches Enterprise Asset Management umfasst dabei:

  • Alle Asset-Arten an allen Standorten im gesamten Unternehmen.
  • Den gesamten Lebenszyklus der Assets vom Entwurf / Design über die Inbetriebnahme, den Betrieb, die Wartung und Instandhaltung bis hin zum Ersatz und der Stilllegung bzw. Vernichtung.
  • Alle Richtlinien, Prozesse, Betriebsmodelle, die Verwaltung, wirtschaftlichen Gegebenheiten, Dokumentationen und Nachhaltigkeitsaspekte, die sich auf diese Assets beziehen.

Ziel von EAM

Enterprise Asset Management im Immobilien- und Facility Management umfasst sowohl Gebäude, Infrastruktur und technische Anlagen als auch Assets wie Räume, Arbeitsplätze, Flotten, Verkaufsautomaten, Tagungsräume und mitarbeiterorientierte Assets und Einrichtungen. Das primäre Ziel von EAM besteht darin, die gesamte Nutzungsdauer dieser Assets zu optimieren, und zwar durch:

  • Standardisierung, Integration und fortwährende Optimierung der Asset-bezogenen Prozesse
  • flexiblere Nutzung und effektivere Verwertung der Assets
  • Betrieb und Verwaltung der Assets zu niedrigeren Kosten
  • Verbesserung der Kontinuität, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Assets
  • Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsgesetze und der Vorschriften zur Leasingbilanzierung von Assets
  • Reduzierung der Umweltauswirkungen der Assets
  • Austausch nicht rentabler Assets

Aufgrund des breiten Anwendungsbereichs von EAM und dessen fachübergreifendem Charakter wird professionelles Enterprise Asset Management stets von Software-Technologie unterstützt.

Mehr als nur Instandhaltung

Das Asset Management steht oftmals mit den Wartungs- und Instandhaltungsprozessen von Assets in Verbindung. Im Falle des Enterprise Asset Management umfassen Assets die Immobilienportfolio-Assets und den zugehörigen Managementprozess. Hierbei muss man wissen, wo sich die Assets befinden, wer sie nutzt und welche finanziellen Auswirkungen sie haben. Eine EAM-Software ist deshalb wesentlich umfangreicher als eine Computerised Maintenance Management Software (CMMS).

Mehr lesen über Enterprise Asset Management

Artikel & White Paper | 09/06/2017
FAQ - Grundlagen des Instandhaltungsmanagements

In diesem Dokument werden fünf Fragen beschrieben, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie die Grundlagen für eine effektive Wartung und Instandhaltung schaffen wollen. 

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Broschüren | 06/05/2015
Produktinformationen - Planon Asset & Maintenance Management

Planon’s Asset & Maintenance Management Lösung minimiert Ausfallzeiten von Anlagen und Unterbrechungen, indem sie hilft, den gesamten Lebenszyklus zu managen – vom Beginn der Nutzung bis zur Entsorgung bzw. dem Verkauf der Anlage. 

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Der Planon Blog | 08/06/2017
7 Probleme, die ein solides Asset- und Instandhaltungsmanagement verhindern kann

Keinen Überblick über die Anzahl Ihrer Betriebsmittel und deren Qualität? Anlagenmanagement ist eine gute Basis, um mehr Kontrolle zu bekommen. 

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ERP-Software versus EAM-Software

Enterprise Resource Planning (ERP) ist eine betriebswirtschaftliche Software, die es Unternehmen ermöglicht, ein System mit integrierten Prozessen zu nutzen, um die Aktivitäten ihres Kerngeschäfts zu verwalten. Mit einem ERP-System können alle Aktivitäten des Unternehmens in einer einzigen Datenbank kombiniert werden, wodurch inkompatible und doppelte Technologien eliminiert werden. Das ERP-System eignet sich äußerst gut für Prozesse in den Bereichen Finanzen, Logistik und Beschaffung sowie für die Verwaltung der Prozesse des Kerngeschäfts eines Unternehmens. 

Auf den ersten Blick scheint die Nutzung eines ERP-Systems zur Unterstützung der EAM-Prozesse sehr interessant zu sein: Es gibt nur ein Software-System, und alle Daten befinden sich an einem Ort. Bei Enterprise-Asset-Management- und geschäftsunterstützenden Prozessen, wie z. B. Corporate Real Estate Management, Flächenmanagement und Wartungsplanung, kann es sich jedoch schwierig gestalten, diese ERP-Systeme zu nutzen und zu implementieren. Hier finden Sie ein White Paper, in dem Sie mehr über ERP-Systeme im Facility- und Immobilienmanagement erfahren.

EAM-Software für Immobilien-Assets

Software-Lösungen für das Enterprise Asset Management, die den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden, ihrer Infrastruktur und Immobilien-Assets unterstützen, werden in der Branche unterschiedlich bezeichnet. Einige der häufiger verwendeten Bezeichnungen sind:

  • Integrated Workplace Management Systems (IWMS)
  • Computer Aided Facility Management System (CAFM).
  • Computerised Maintenance Management System (CMMS)
  • Real Estate Management Systems (REMS)
  • Property Management Systems (PMS)
  • Space Management Systems (SMS)

IWMS ist die Bezeichnung, die einem EAM-System am ehesten entspricht. Es unterstützt den Lebenszyklus aller geschäftsfördernden Assets, wie Immobilen, Infrastruktur, technische Anlagen, Räume, Arbeitsplätze, Flotten, Verkaufsmaschinen, Tagungsräume und Einrichtungen. Klicken Sie hier, um mehr über IWMS zu erfahren.

Datenbankinformationen mit grafischen Asset-Informationen und -Dokumentationen zu kombinieren. Innovative IWMS-Anbieter bieten die Integration mit Building Information Modelling (BIM) Systemen wie z. B. Revit, um die Design- und Bauphase eines Assets mit der Betriebs- und Wartungsphase nahtlos zu verknüpfen. Da ein IWMS-System alle Daten und Prozesse in einer einzigen Datenquelle vereint, sind Unternehmen in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen, um die Nutzungsdauer ihrer Assets zu verlängern, Ressourcen effektiv zu nutzen und die Gesamtkosten zu senken.

EAM-Umfang von Integrated Workplace Management Systems (IWMS)

IWMS umfasst alle Funktionen und Prozesse, die sich auf die Betriebs- und Wartungsphase eines jeden Assets beziehen, darunter:

  • Planung und Management des Immobilienportfolios
  • Capital Project Management und Austausch
  • Flächenplanung und -management
  • Asset-Verwaltung und Betrieb
  • Zentralisierte Erfassung, Bearbeitung und Überwachung von Störmeldungen
  • Wartungsplanung, Finanzprognosen und Budgetkontrolle
  • Asset-Integration zur Zählerablesung und Just-in-Time (JIT) Wartung
  • Ausführung von Mobile Field Services (Techniker im Außendienst)
  • Nachverfolgung und Reduzierung der Umweltauswirkungen
  • Reporting und Analyse der Asset Performance

IWMS unterstützt in der Regel die Integration mit Computer Aided Design (CAD) Systemen wie z. B. AutoCAD, um die oben angeführten Datenbankinformationen mit grafischen Asset-Informationen und -Dokumentationen zu kombinieren. Innovative IWMS-Anbieter bieten die Integration mit Building Information Modelling (BIM) Systemen wie z. B. Revit, um die Design- und Bauphase eines Assets mit der Betriebs- und Wartungsphase nahtlos zu verknüpfen. Da ein IWMS-System alle Daten und Prozesse in einer einzigen Datenquelle vereint, sind Unternehmen in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen, um die Nutzungsdauer ihrer Assets zu verlängern, Ressourcen effektiv zu nutzen und die Gesamtkosten zu senken.

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Fallstudie - King's College London

Elizabeth Harris, Business Information Planon Fallstudie - King’s College London: „Dank der Lösung konnten wir unseren Wartungs- und Instandhaltungsrückstand innerhalb von drei Monaten um 50 % reduzieren.“

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Fallstudie - ETH Zürich

Walter Iten, Leiter Infrastrukturbereich Betrieb: „Compliance und alles unter Kontrolle mit Planon.“

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