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Technologien nutzen können, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

Unternehmen stehen mehr denn je unter dem Druck, ihre Initiativen zu Umwelt, Soziales, Unternehmensführung (ESG) und Nachhaltigkeit richtig zu gestalten. In Europa verfestigen sich neue Regeln und Vorschriften rund um Nachhaltigkeit im „Green Deal“, was dazu führt, dass der Betrieb und die Instandhaltung ökologisch nachhaltiger Gebäude zu einem noch wichtigeren Aspekt der Erbringung von FM-Dienstleistungen werden.

Ähnlich verhält es sich in den USA: Mehr als 70 % der Unternehmen geben an, dass sie von mindestens einer Stakeholder-Gruppe – sei es von ihren Kunden, ihren Mitarbeitern oder ihrem Vorstand – zumindest mäßigen Druck erfahren, in Sachen Nachhaltigkeit aktiv zu werden. Als Reaktion darauf haben die meisten Unternehmen Visionen und Ziele in Bezug auf Nachhaltigkeit entwickelt und suchen einen Facility Management (FM)-Dienstleister, der sie bei der Erreichung dieser Ziele unterstützt. Um erfolgreich zu sein, benötigen FM-Dienstleister bessere Instrumente und bewährte Verfahren, um die CO₂-Emissionen von Gebäuden zu messen, zu analysieren und zu reduzieren sowie über ihre Erfolge zu berichten.

Diese neue Dringlichkeit, nachhaltigere Gebäude anzustreben, beschleunigt den Trend zu aggressiveren ergebnisorientierten Dienstleistungen sowie zu Facility Management-as-a-Service (FMaaS). Wenn FM-Dienstleister sich diese Trends zunutze machen können, werden sie mit Sicherheit erhebliche Vorteile daraus ziehen. Kunden, Mitarbeiter und Investoren verlangen, dass die Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit direkt angegangen werden. FM-Dienstleister, die dies tun, können Vorteile bieten, die weit über die Umwelt hinaus wirken.

Die Nachhaltigkeitsherausforderung

Angesichts der dringenden Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen und nachhaltiger zu leben, sind die meisten FM-Dienstleister mehr als bereit, ihren Teil dazu beizutragen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Eine der größten Herausforderungen ist die Fragmentierung. FM-Dienstleister müssen beispielsweise ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele und Berichtsstandards sowie die ihrer Kunden erfüllen. Hinzu kommt, dass diese Standards sich fortlaufend ändern und an neue Vorschriften und Markttrends angepasst werden. Die Daten, die erforderlich sind, um diese unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen, bedeuten für FM-Dienstleister eine Menge zusätzlicher Komplexität, die es zu bewältigen gilt.

Was die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsinitiativen betrifft, so stellt sich eine weitere Herausforderung. FM-Dienstleister benötigen eine solide Datenstruktur, um ihre Nachhaltigkeitskennzahlen zu erfassen – unabhängig davon, ob es sich um Energieverbrauch, Kohlendioxidemissionen, Wasser, Abfall oder eine andere Nachhaltigkeitskennzahl handelt. FM-Dienstleister müssen in der Lage sein, relevante Daten zu sammeln, sie zu analysieren und sie dem Kunden in einer Weise zur Verfügung zu stellen, die seinen Bedürfnissen entspricht – und dabei gleichzeitig ihre eigenen internen Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen. Daher ist es nicht einfach, die Nachhaltigkeitsherausforderung zu meistern, Daten für eine Vielzahl unterschiedlicher Standards bereitzustellen.

Nutzung einer Plattform als Nachweis

Obwohl die Nachhaltigkeitsherausforderungen in Bezug auf die Datenerfassung, die Erfüllung von Kundenzielen und die Integration beträchtlich sind, gibt es digitale Lösungen, die FM-Dienstleistern dabei helfen, sie zu bewältigen. In erster Linie können Technologien den Nachweis erbringen, dass die Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. Heute wird viel darüber diskutiert, wie wichtig es ist, „grüner“ zu werden – aber diesen Diskussionen müssen auch Taten folgen.

Aus diesem Grund ist eine Facility Services Business Solution von entscheidender Bedeutung. Sie bietet FM-Dienstleistern einen detaillierten Einblick in Gebäude- und Anlagendaten. Sie können die Leistung der überwachten Gebäude einsehen, den Energieverbrauch verfolgen, Energieaudits durchführen, analysieren, ob die Beleuchtungsstärke in den Gebäuden mit der Belegung übereinstimmt, integrierte Zertifizierungsstandards verfolgen und vieles mehr. Eine Vielzahl von Datenpunkten kann über eine Softwareplattform wie z. B. eine Facility Services Business Solution abgerufen, aufgezeichnet und gemeinsam genutzt werden.

Natürlich ist nicht jede Softwareplattform geeignet. Sie brauchen eine Plattform, die Daten liefert, die für Ihre speziellen Kundendienste relevant sind. Eine solche Plattform muss eine umfassende Palette von Funktionen für intelligente Gebäude und deren Betrieb bieten. Sie sollte nicht nur Daten aus dem Gebäude selbst und von allen relevanten Sensoren erfassen, sondern auch von den Schnittstellen, die der Nutzer verwendet. Integrierte mobile Apps sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung, da sie die Erfassung von ESG-Daten über verschiedene Methoden ermöglichen – sei es über einen IoT-Sensor oder ein iPhone.

Wir bei Planon wissen um die wichtige Rolle, die digitale Plattformen in diesem Bereich spielen können. Mit der Planon Plattform und ihrem integrierten Nachhaltigkeitsmodul sind wir in der Lage, BREEAM, LEED und andere Zertifizierungssysteme für nachhaltige Gebäude zu unterstützen. Mit Planon ist es einfach, Daten in Form von greifbaren Nachhaltigkeitsleistungen zu präsentieren, aber auch die Durchführung konkreter Maßnahmen zu unterstützen – für Sie und Ihre Kunden.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Genauso wie kein einzelner FM-Dienstleister die Nachhaltigkeitsherausforderungen der Welt allein bewältigen kann, sind wir uns bei Planon bewusst, dass eine Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung ist, um die grüne Agenda voranzubringen. Zusammen mit Schneider Electric, einem Unternehmen, das kürzlich als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt ausgezeichnet wurde, haben wir einen Partner gefunden, um dem Markt die Instrumente an die Hand zu geben, die die Nachhaltigkeitstransformation ermöglichen.

Einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Frost & Sullivan zufolge wird die Datenanalyse bis 2025 nicht nur für die Bewältigung von Problemen im Zusammenhang mit Energieeinsparungen und Nachhaltigkeit entscheidend sein, sondern auch für die Senkung der Gesamtlebenszykluskosten und die Steigerung der Unternehmenseffizienz. Für FM-Dienstleister sind die potenziellen Vorteile besonders entscheidend: 89 % der Unternehmen geben an, dass sie Geschäfte mit einem Partner bevorzugen, der ähnliche Nachhaltigkeitsziele verfolgt. Es liegt auf der Hand, dass eine Zusammenarbeit für alle Beteiligten – auch für den Planeten – von Vorteil sein kann.

Über den Autor

Peter Ankerstjerne | Chief Strategy Officer at Planon

Peter Ankerstjerne, MBA, COP, FRICS, IFMA Fellow hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen des FM. Nachdem er in verschiedenen Führungspositionen bei ISS, Wework und JLL gearbeitet hat, ist er jetzt Chief Strategy Officer bei Planon Software. Seit 2016 ist er Teil des globalen IFMA Board of Directors, wo er derzeit den Vorsitz innehat.

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